Schweizer Armee: Fliegerschule 81 übt Dezentralisierung im Ernstfall

In Woche 17 ihrer Rekrutenschule trainiert die Fliegerschule 81 in Meiringen ein anspruchsvolles Szenario: Einen Bereitschaftsraum beziehen und sichern – abseits des Flugplatzes und in neuer Umgebung.

Dieses Einsatztraining steht ganz im Zeichen der Dezentralisierung, mit der die Luftwaffe ihre Verteidigungsfähigkeit stärkt. Statt sich auf wenige, fixe Standorte zu stützen, wird die Einsatzfähigkeit auf mehrere, voneinander unabhängige Orte verteilt.



Durch eine räumliche Verteilung kann ein Flugbetrieb auch dann sichergestellt werden, wenn einzelne Standorte beschädigt oder vorübergehend nicht nutzbar sind. Die Truppe lernt bei solchen Trainings, flexibel zu arbeiten, sich schnell an neue Umgebungen anzupassen und mobile Abläufe zu meistern – von der Einrichtung eines Bereitschaftsraums bis zu Schutzmassnahmen gegen moderne Bedrohungen wie Drohnen.

Zusammenarbeit verschiedener Truppengattungen

Für die Rekrutinnen und Rekruten ist vor allem eines prägend: Die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Truppengattungen Im Training trifft die Fliegerschule 81 auf Genietruppen – und schnell wird klar: Viele Aufgaben lassen sich nur gemeinsam lösen. Ob ballistische Wände, das bauliche Härten des Standorts oder der Schutz kritischer Bereiche – ohne die Unterstützung der Genie wäre vieles nicht machbar.

So erleben die Rekruten direkt, was im Einsatz wirklich zählt: klare Kommunikation, abgestimmte Prozesse und das Verständnis für die Stärken anderer Verbände.

Im Fokus des Videos:

  1. Dezentralisierung der Luftwaffe: Trainieren, wie ein Einsatz auch fern vom Flugplatz funktioniert – flexibel, mobil, unabhängig.
  2. Beziehen eines neuen Bereitschaftsraums: Aufbau, Sicherung und Tarnung in unbekanntem Gelände.
  3. Zusammenarbeit von Luftwaffe & Genietruppen: Gemeinsames Härten des Standorts – vom Bau ballistischer Wände bis zum Sichern der Zugänge.

 

Quelle: Schweizer Armee
Bildquelle: Symbolbild © Schweizer Armee

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